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July 25, 2008

Vodafon GE0301 UMTS-Karte unter Archlinux

Filed under: Arch Linux, Linux, UMTS, wvdial — christian @ 08:37

Hi @ll,

unter Ubuntu & Co. wird die UMTS-Karte GE0301 von Vodafon/Option problemlos erkannt und kann dann mit gnome-ppp oder kppp konfiguriert werden.

Unter Archlinux ist dies nicht der Fall!

Um die Karte unter Archlinux zu verwenden müssen noch ein paar Module geladen werden. Dazu müssen in der /etc/rc.conf in der Zeile “MODULES” noch die folgenden Einträge ergänzt werden


MODULES=(….. fuse lp sbp2 ppp_generic)

Das Modul ppp_generic ist bei Verwendung von gnome-ppp oder kppp nicht zwingend erforderlich, wird jedoch von wvdial vorausgesetzt.

Des Weiteren muss in der /etc/modprobe.conf die folgende Zeile eingefügt werden


options airprime vendor=0xaf0 product=0×7001

Da ich die Verbindung der Einfachkeit halber mit wvdial getestet habe, hier noch meine wvdial.conf

[Dialer Defaults]
Username = foo
Password = bar
Modem = /dev/ttyUSB0
#Idle Seconds = 360
#Init1 = AT+CFUN=1,1
Init2 = ATZ
Init4 = ATZ+CSQ
Init5 = AT+CGDCONT=1,”IP”,”web.vodafone.de”
Tonline = 0
ompuserve = 0
Stupid Mode = 1
Dial Command = ATDT
Phone = *99#
Baud = 115200
Auto DNS = 1

Sollte die Konfiguration mit gnome-ppp oder kppp vorgenommen werden, empfehle ich, die DNS-Server manuell anzugeben… sonst dauert es länger, bis die Namensauflösung funktioniert…

Gruß,
c

July 20, 2008

Scrollen mit dem UltraNav TrackPoint an einem ThinkPad unter Linux

Filed under: Linux, ThinkPad — christian @ 15:35

Hi @ll,

scrollen unter Linux ist mit einem Touchpad und dem Synaptics-Treiber nicht weiter schwierig… doch mit dem TrackPoint leider nicht “out-of-the-box”.

Einfach den Eintrag für die Maus in der xorg.conf durch diesen Ersetzen:

Section “InputDevice”
Identifier  “Mouse0″
Driver      “mouse”
Option      “CorePointer”
Option      “Device” “/dev/input/mice”
Option      “Protocol” “ExplorerPS/2″
Option      “ZAxisMapping” “4 5″
Option      “Emulate3Buttons” “true”
Option      “EmulateWheel” “true”
Option      “EmulateWheelButton” “2″
EndSection

Und schon kann man bei gedrückter mittlerer Maustaste durch auf- und abbewegen des TrackPoints scrollen.

Gruß,
c

P.S.
Danke an Mike alias Thoand, der mir diesen Config-Abschnitt vor einiger Zeit mal zugeschickt hat :-)

July 19, 2008

ext2-/ext3-Label nachträglich ändern

Filed under: Linux, ext2/ext3 — christian @ 20:33

Hi @all,

bislang habe ich bei Label-Änderungen immer eine Sicherung der Partition gemacht und mit

mkfs.ext3 -L LABEL /dev/XXX

formatiert und dabei ein neues Label gesetzt.

Aber was mache ich, wenn ich ein Label auf eine Partition setzen will, auf der ein Ubuntu installiert ist, ohne das Ubuntu hinterher neu installieren zu müssen?

Ganz einfach!

Google-Suche nach “ext3 label” (*1) und der erste Treffer (*2) sag schon alles:

e2label /dev/XXX

zeigt das aktuelle Label

e2label /dev/XXX LABEL

setzt das neue Label.

Gruß,
c

*1) http://www.google.de/linux?hl=de&q=ext3+label&btnG=Suche&meta=
*2) http://linux.die.net/man/8/e2label

NTFS-Automount unter Archlinux mit KDE

Filed under: Arch Linux, KDE, Linux, NTFS — christian @ 20:15

Hi @all,

NTFS ist zwar problemlos zu mounten, doch leider nur als root und nur über eine Shell… zumindest war dies unter Archlinux der Fall…

Nach einigem Google’n und keinem Erfolg, habe ich es im Archlinux-Forum versucht und bin fündig geworden.

Das ganze ist in drei Schritten machbar:

1)
Symlink für mount.ntfs erzeugen
ln -s /sbin/mount.ntfs-3g /sbin/mount.ntfs

2)
In “/usr/share/hal/fdi/policy/10osvendor/” die Datei “20-ntfs-config-write-policy.fdi” erstellen oder ersetzen (je nach HAL-Version) und mit folgendem Inhalt füllen:

<?xml version=”1.0″ encoding=”UTF-8″?> <!– -*- SGML -*- –>
<!–
Este fichero define como montar las unidades externas que tengo como usb con ntfs.
Utiliza el driver ntfs-3g, y hay que tener instalado fuse y ntfs-3g.
Copiar a: /usr/share/hal/fdi/policy/10osvendor/
–>
<deviceinfo version=”0.2″>
<device>
<match key=”volume.fstype” string=”ntfs”>
<match key=”@block.storage_device:storage.hotpluggable” bool=”true”>
<merge key=”volume.fstype” type=”string”>ntfs-3g</merge>
<merge key=”volume.policy.mount_filesystem” type=”string”>ntfs-3g</merge>
<append key=”volume.mount.valid_options” type=”strlist”>locale=</append>
</match>
</match>
</device>
</deviceinfo>

3)
Neustart des Systems… Neustarten der Daemons hat bei mir zu Fehlern geführt.

Am Ende wurde alles gut und ich kann endlich meine lokalen und USB-Festplatten, die mit NTFS formattiert sind, als User unter KDE mounten… und das per “Klick-n-Fun” :-D

Gruß,
c

July 18, 2008

Public-Webserver und böser VSFTPd

Filed under: Linux, Ubuntu, VSFTPd — christian @ 23:21

Hi @ll,

ich habe mir gerade die Zeit genommen, mich mal endlich mal daran zu machen, meinen Public-Webserver als Xen-VM aufzusetzen.

Nach erstellung der Flat-Files und dem debootstrap eines Ubuntu 8.04 ging alles recht einfach von der Hand.
Damals hatte ich noch arge Probleme mit der richtigen Konfiguration eines Apache… doch wenn man es einmal gemacht hat, dann ist das recht einfach… auch ohne die alte (funktionierende) Config zu nehmen, sondern alles neu einzutragen…

Aber ich hatte erstmal das Gefühl, dass der VSFTPd mich nicht mag…

Wusstet ihr, was der alles kann?

Der ist anfürsich ein recht schlanker FTPd, doch wenn man die Optionen miteinander kombiniert, dann kommt man zu den wunderlichsten Ergebnissen.
Kleines Beispiel (Ziel: authentifizierte User sollen Dateien hochladen können):
write_enable=yes
local_enable=yes

funktioniert nicht
write_enable=YES
local_enable=YES

funktioniert nicht
write_enable=yes
local_enable=yes

funktioniert nicht
write_enable=YES
local_enable=YES

funktioniert doch!

Erklärung:
Zunächst mal der Wert der Variable…
yes!=YES
Linux ist nicht Windows und damit casesensitiv
Die Kombination der Variablen bzw. deren Folge ist ebenfalls nicht unwichtig.
Ich kann kein
write_enable
setzen, wenn
enable_local
nicht aktiv ist. Bedeutet: Erst die lokalen User zulassen, dann Schreibberechtigung vergeben… nicht umgekehrt…

Doch am Ende wurd’ alles gut :-D

Soviel von heute… mal sehen, wann ich Zeit finde, den SSHd fertig zu machen… denn dort ist mein Ziel eine “rbash” (restricted Bash), um die User im Home-Dir zu halten. Bislang sind alle meine Versuche gescheitert… aber aufgegeben habe ich noch nicht :-)

Gruß,
c

P.S.
Falls jemand die Konfiguration eines VSFTPd gebrauchen kann, der es lokalen Usern nach der authentifizierung erlaubt, Dateien aus dem Home-Directory herunter- oder in selbiges hochzuladen, jedoch keine Anonymous-Logins erlaubt, dem sei diese Config ans Herz gelegt:
#/etc/vsftpd.conf - c@7bf.de 2008-07-19
listen=YES
anonymous_enable=NO
local_enable=YES
write_enable=YES
local_umask=022
dirmessage_enable=YES
xferlog_enable=YES
connect_from_port_20=YES
ftpd_banner=Welcome to blah FTP service.
chroot_local_user=YES
secure_chroot_dir=/var/run/vsftpd
pam_service_name=vsftpd
rsa_cert_file=/etc/ssl/certs/ssl-cert-snakeoil.pem
rsa_private_key_file=/etc/ssl/private/ssl-cert-snakeoil.key

Btw: Standonly-Mode, nix mit (x)inet……

July 17, 2008

Der erste Eintrag

Filed under: Fun, just.... — christian @ 09:35

Hi @ll,

da dies mein erster Blog(-Eintrag) ist, bitte ich um Nachsicht bei der Sinnhaftigkeit des selbigen :-)
Ich hoffe, dass ich bald dazu komme, auch mal nicht-sinnfreie Beiträge zu Verfassen…

Doch bis dahin:
real_Fan

Gruß,
c

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